„Die Landeshauptstadt verschiebt Sitzungen nicht aus Spaß“

Stadtrat Bregenz © Udo Mittelberger

Gesundheitsstadträtin Dr. Fritsch irritiert über Kritik von NEOS-Anwalt Ludwig Weh

Wie die Vorarlberger Nachrichten am 22.1 berichteten, reißen die Anschuldigungen seitens der Bregenzer NEOS an die Stadtverwaltung und an Bürgermeister Michael Ritsch nicht ab. Einer der besonderen Protagonisten dieser Beschwerdewelle ist der Rechtsanwalt Ludwig Weh, seines Zeichens Ersatzmitglied der Bregenzer Stadtvertretung für die NEOS. Er beklagt, dass zum Schutze der Gesundheit, sämtliche Ausschusssitzungen verschoben werden mussten. „Die Landeshauptstadt verschiebt diese Sitzungen nicht aus Spaß. Hier geht es darum, die Gesundheit der Ausschussmitglieder, also auch die von Herrn Weh, zu schützen.“ zeigt sich die Stadträtin für Gesundheit und Fraktionsvorsitzende des Team Bregenz über die Kritik von Weh irritiert und vermutet hinter den Anschuldigungen des NEOS-Mandatar parteipolitisches Kalkül. „Es hat ab dem ersten Lockdown im März bis zum November 2020 nicht eine einzige Ausschusssitzung stattgefunden. Damals war von dieser Kritik allerdings noch wenig zu hören. Es darf also angenommen werden, dass der Wechsel des Bürgermeisters die eigentliche Motivation für die Kritik der NEOS ist.“ schließt die Stadträtin ab.

Im Gegensatz zu der Vergangenheit wird nun alternativ auf die Möglichkeit einer digitalen Ausschusssitzung zurückgegriffen. Eine erste dieser digitalen Ausschusssitzungen hat vergangenen Donnerstag bereits stattgefunden. Die Mitglieder zeigten sich im Abschluss zur Sitzung positiv überrascht über den reibungslosen und unkomplizierten Ablauf.